Sommerträumerei
Ich schlafe abends ein, alles ist befremdlich,
ungeheuerlich, verzagt,
am nächsten Tag wache ich auf,
schau über mir in den Himmel und
frage mich was kommen mag.
Ich sehe tausend Sonne,
spüre den Sommer auf meiner Haut,
ein Wohlgefühl überkommt mich,
der Eisregen taut.
Der Duft der Liebe macht Seelen frei,
düstere Wolken ziehen vorüber,
heut ist mir es einerlei.
Ich wende den Blick,
an meine Seite, berühre sein Gesicht.
Er träumt noch von einem neuen Leben
und sieht mein Lächeln leider nicht.
Seine Brust hebt und senkt sich,
er strahlt Ruhe aus,
ich lege meinen Kopf auf seinen Bauch,
gemeinsam atmen wir ein und aus.
In Gedanken höre ich unsere Lieder,
Strophe für Strophe wieder und wieder.
Es ist was es ist, sagt die Liebe.
Was es ist sagt der Verstand.
Ich küsse seine warmen Lippen,
spüre wieder dieses starke Band.
Zwei Seelen in einem gemeinsamen Lied,
zwei dunkle Gefallene,
die sonst kein anderer glücklich sieht.
pippa lovely am 04. Juli 11
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