Dialog mit Happy End
Man sieht jeden Tag Menschen von Angesicht zu Angesicht
Doch sieht man auch in ihr wahres ich
E.: Suchst du nach dem was ich wirklich bin, oder gibst du dich
Wunschträumen und Illusionen hin?
Liest du meine Geschichte, die in meinen Augen steht,
erkennst du was dir mein Blick verrät?
Spürst du mein wahres ich, erkennst du den Engel vor dir nicht?
Ein Engel der seine Flügel für dich weggegeben hat,
C.: Er ist hier auf der Erde vielleicht nur für mich.
Doch glaub ich ihm nicht
Halte ich ihn fest sonst, wird er dennoch von mir gehen?
Kann ich seine Flügel nur mit dem Herzen sehn
Was sieht jeder andere der in seine Augen schaut?
Bin ich ein Narr, der ihm nicht glaubt?
E.: Warum lässt du seine Worte nicht an dich heran,
fühlst du dich verletzbar und unsicher,
was denkst du passiert mit dir dann?
Siehst du den Schmerz nicht, sein Unglück so tief in seine
Seele gebrannt und doch liebt er nur dich.
Ahnst du was er alles aufgegeben hat? Ergreife seine Hand,
beginne zu lieben und dann wendet sich euer Blatt.
C.: Beschützt er mich vor der dunklen Nacht?
In meinem Herzen liegt die Liebe der Nacht.
Spürt auch er die Wärme in seinen Gliedern?
Hört er mit der Seele die sinnlichen Engelslieder?
E.: Eure Seelen verbindet ein unsichtbares Band,
es stärkt euch für das harte Leben, gemeinsam Hand in Hand
C.: Der Himmel ist in der Liebe nicht das Ziel
Wenn doch hält er vom Leben nicht sehr viel
Wir müssen gemeinsam durch alle Tiefen gehn
dann erst werden wir die wahre Liebe sehn.
E.: Erst wenn ihr den Schmerz euer Eigen nanntet,
wenn ihr Trauer, Kummer und Sorge kanntet,
wenn ihr habt die Hölle gesehen,
dann darfst du auf der Sonnenseite des Lebens stehn.
C.: Kann denn jeder Mensch ein Engel ohne Flügel sein?
Ein wahrer Engel für immer dein?
Doch wenn Engel hassen fallen sie wie Steine aus dem Himmelszelt
dann ziehen sie als dunkle Vögel durch die Welt!!
E.: Ja, schwarze Raben, mit glanzlosem Gefieder,
mit verlorenen Seelen und geschundenen Herzen kehren sie wieder.
Wieso konnte ihr Glanz derart verblassen,
wieso können sie andere derart verachten oder sogar hassen.
Was hat sie zu dem gemacht, der sie jetzt sind.
Verlorene Menschen, im inneren ein verlorenes Kind.
C.: Der Regen prasselt auf sie nieder
immer nasser das Gefieder
Aus den Massen geht eine Gestalt hervor,
dann steigt der Schwarze Engel empor.
Alles ist still, der Tag wird zur Nacht
man hört nur sein Summen und wie er leise lacht.
Er macht mir Angst.
E.: Er steigt hinauf in seine Welt aus Schmerz,
zurück lässt er gebrochene Träume und ein gebrochenes Herz.
Was kann ihn retten, was belebt ihn wieder?
Oder denkst du er reißt dich mit in den dunklen Abgrund nieder?
Wärest du bereit für ihn alles zu geben,
dein Herz, den Verstand, dein eigenes Leben?
C.: Ist er denn wirklich nur da um zu nehmen?
Oder kann er mir auch etwas zurück geben?
Er kam auf die Erde nieder
dachte an seine vergangene Taten wieder
ist es das was er wieder wollte?
Oder das was er tun sollte!
Sein Auftrag, sein Begeh?
Nur dass? Oder viel mehr?
Diesmal, so fühle ich es, wird es anders sein,
diesmal gibt es kein Herz aus Stein.
Legt er nun die Waffen und den Mantel ab,
kniet nieder an seinem eigenen Grab?
Er tat nicht das was Gott von ihm verlangte
Es war nur die Unsterblichkeit um die er bangte!
Mache ich mich schuldig?
E.: Er spürt wie sich deine warme Hand
sacht auf seine Brust legt,
spürt, was er zuvor fürchtete,
spürt wie sich sein Herz wieder regt.
Kann dies eine Schuld sein?
Er hebt seinen Kopf und erkennt sich in dir wieder,
die himmlische anmutende Gestalt, mit gesenkten Lidern.
Durch sein Körper strömt eine längst verloren
geglaubte warme Glut.
Diese verscheucht seine Ängste, bändigt seine Wut.
Deine sanfte engelsgleiche Stimme zu ihm spricht.
Steigt aus der Asche empor, den diese Dunkelheit
und die Zerstörung braucht ihr nicht.
Der schwarze Umhang weicht einem weißem Gewand,
gewebt aus Bändern der Geborgenheit und Liebe,
gefertigt durch des Engels Hand.
C.: Ich helfe ihm auf seine erschöpften Glieder
nun erkennt er mein Antlitz wieder.
Endlich!
Es ist die Frau für die er sein Leben ließ,
er hat sein letzten Traum erfüllt
wir umarmen uns von seinen Flügeln umhüllt.
E.: Zwei Engel die durch das Chaos dieser Welt zueinander fanden,
und in dem gegenüber ihr fehlendes Puzzlestück erkannten.
Endlich, unendlich mit Happy end!
pippa lovely am 04. Juli 11
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